Anima incognita oder warum das Gras woanders immer grüner ist
 



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[Entzug]

Wow!!! Was für ein Wochenende!!!!
Ganz im Zeichen der Musik (und Parties!!!) brauch ich nach den "anstrenden" Tagen jetzt bestimmt die ganze kommende Woche zur Erholung und für den Entzug. Von Haschisch, Koks oder Ecstasy? Neeeehehe! Ganzundüberhauptnich!! Aber ich glaube ich bin seit Freitag zum Adrenalin-Junkie geworden. Mein erster (öffentlicher) Auftritt ist richtig super gelaufen. Ich war so tierisch aufgeregt, daß meine sonst sehr vibratoarme Stimme vibriert hat, wie der Diesel eines '57er Daimler-Benz. Kein Wunder! Hatte ich doch vor lauter Lampenfieber nicht nur Schmetterlinge im Bauch sondern kam mir vor, als ob meine Bauchgegend stundenlang von den Klitschko-Brüdern bearbeitet worden wäre. Aber zum Glück singe ich ja im Chor und nicht solo. Und so fiel die Aufregung der ersten Minuten dann auch etwas ab und dem Publikum hoffentlich nicht so sehr auf. Entgegen aller Befürchtungen habe ich sogar bei den meisten songs den Text behalten, bin nicht von dem dreistufigen Podest hinten runter gefallen (oder dominodayartig in meinen Vordermann gestolpert) und habe glücklicherweise meinen Einsatz fast nienicht verpasst.
Das Gefühl auf einer Bühne zu stehen ist wirklich einzigartig. Durch die vielen Scheinwerfer sieht man so gut wie nichts vom Publikum, aber man "spürt" und hört es (was es nicht wirklich einfacher macht!). Man spürt die Blicke, fühlt die Erwartungen und sagt sich: "Hey, die haben wirklich Geld dafür bezahlt, Dich zu sehen und zu hören, was Du so kannst?! Wenn Du das jetzt vergeigst, werden sie dich nach draußen zerren und den nächsten Baum suchen". Und im selben Atemzug antworte ich mir mit "Scheiße, warum kannst Du bloss nichts?!". Und dann ist da natürlich auch die ständige Angst, die übrigen Chorleute zu enttäuschen. Paradox, aber irgendwie berauscht es einen. Und...es ist ja zum Glück nochmal alles gut gegangen! Die after show party war dann der krönende Abschluß meiner Feuertaufe. Wir haben bis 3 Uhr morgens ausgelassen gefeiert und abgetanzt! Etwas zeitlich unglücklich war es dann allerdings, dass am Tag darauf morgens um zehn die Jazz-workshops begannen, zu denen ich mich mutig eingetragen habe. Das Anthrazit meiner Augenringe passte übrigens hervorragend zu dem verregneten Grau des Vormittagwetters.
Die Workshops wurden von richtig genial guten Vollblut-Profimusikern aus London abgehalten, die dann im Rahmen des Festivals abends noch ein Wahnsinnskonzert (A-capella!!!) darboten. Natürlich war ab Mitternacht dann wieder party angesagt. Und ich muß sagen, der Abend toppte stimmungsmäßig sogar noch den Vorabend. War schon irgendwie cool mit denen einfach so ungezwungen und locker abzufeiern. (Bei der ganzen Tanzerei hat sich meine Schuhgröße von 45 sicherlich auf stolze 48 ausgelatscht...).

Okayokay, ich will Euch jetzt mal von weiteren Festival-Details verschonen und werde mich besser heute Abend mal richtig früh ins Bett begeben. Mein geschundener Körper und Geist verlangt nach Schlaf. Mindestens einen Monat!

Babadabadaa,
Euer Jason
14.11.06 01:37
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Dude / Website (16.11.06 08:31)
glückwunsch. na siehste. und ich sag dir: dieses gefühl wird besser, je mehr auftritte du hast. das lampenfieber bleibt zwar, aber man geht dann (und sei der anlass noch so klein) mit diesem stargefühl auf die bühne: aufrecht, stolz, selbstsicher und vor allem (äußerlich) ruhig. schade, dass du uns von weiteren details "verschont" hast. gruß, dude.

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